ClO2-Chlordioxid/MMS

Ist Chlordioxid und Chlor das Gleiche?
Den Namen Chlor (Cl) finden wir auch im Chlordioxid (ClO2), ist aber in der Chemie etwas vollkommen anders als der des Chlors. Zwei Sauerstoffatome reichen da aus um alles zu verändern. Ganz ähnlich verhält es sich mit dem Wasserstoff. Normalerweise ist reiner Wasserstoff (H) ein hochexplosives Gas, aber wenn es eine Verbindung mit Sauerstoff eingeht, dann wird daraus das vollkommen ungefährliche, biochemisch bezeichnete Dihydrogenoxid (H2O), uns allgemein bekannt als ganz normales Wasser, ohne dass hier auf dieser Welt gar kein Leben existieren könnte.

Chlor – Grundsätzliches
Chlor ist ein gasförmiges, organisches Element und ist ein hoch giftiges Gas. Elementares Chlor wurde zum ersten Mal von der deutschen Armee als Kampfstoff im ersten Weltkrieg in Form von Chlorgas eingesetzt. Da das Element Chlor schwerer ist als Luft, sinkt es zu Boden, wo es in höherer Konzentration beim Einatmen tödlich wirkt. Die elementare Form des Chlors ist sehr reaktiv, also chemisch gesehen „aggressiv“.

Für uns jedoch ist eine andere Form des Chlors interessant, das Chlorid-Ion. Ionen sind kleine, geladene Teilchen; im Fall des Chlors mit einer negativen Ladung (Cl). Ohne dieses Chlorid-Ionen-Teilchen könnte unser Körper/Organismus überhaupt nicht existieren, denn es wird zu zahlreichen Vorgängen in unserem Körper gebraucht. Es hilft zum Beispiel mit unseren Wasserhaushalt zu regulieren und ist essentiell wichtig für die Funktion unserer Nerven. Wir  bekommen das Chlorid zum größten Teil aus dem Kochsalz mittels unserer täglichen Nahrung. Salz wird chemisch bezeichnet als Natriumchlorid (NaCl).

Chlordioxid – ClO2
Dieser Substanz hat man in den vergangenen Jahren teilweise eine an ein Wunder grenzende Wirkung zugesprochen. Diese Wirkungsweise wurde auch noch kräftig unterstützt durch die Namensgebung des Entdeckers Jim Humble, der sie als MMS = Miracle Mineral Solution bezeichnete, zu Deutsch: Wunder Mineral Lösung. MMS ist Chlordioxid (ClO2) und bei weitem kein Wundermittel oder ein Alleskönner, sondern eine hervorragende Substanz, wenn man sie gezielt zum Einsatz bringt. Dazu muss man jedoch erst mal wissen um was es sich dabei handelt und wie sie wirkt, damit man sie dann auch zielgerecht anwenden kann.

Was ist Chlordioxid?
ClO2 ist eine gasförmige Substanz die entsteht, wenn man die chemische Ausgangsbasis Natriumchlorit (NaClO2) mittels einer Säure aktiviert. Bei diesem chemischen Aktivierungs-Prozess entsteht das gasförmige Chlordioxid, das ClO2. Dieses gasförmige ClO2 wird in Wasser mit einer Temperatur von unter 10°C gebunden. Sobald die Wassertemperatur jedoch über 10/11°C ansteigt wird das ClO2 vom Wasser freigegeben und entweicht in die Luft und wird damit für uns nicht mehr nutzbar.

Wirkungsweise
Auf der ganzen Welt wird Chlordioxid seit vielen Jahren in Trinkwasseraufbereitungssystemen benutzt, um Krankheitserreger abzutöten. Es wurde sogar bei Blutkonserven eingesetzt, um HIV-Viren zu eliminieren. Chlordioxid ist ein Oxidationsmittel, – es oxidiert Substanzen in unserem Körper die uns Schaden zufügen. Um zu verstehen, warum Chlordioxid dabei unserem Körper keinen Schaden zufügt, müssen wir uns zunächst ein wenig mit den Grundlagen der Oxidation befassen. Alle Oxidationsmittel besitzen die Eigenschaft, jeder Form von Materie Elektronen zu entziehen. Die wiederum sind sehr wichtig, denn Elektronen sind das, was Materie zusammenhält. Entzieht man einer Substanz die Elektronen, dann (zer-)fällt sie auseinander. Vereinfacht ausgedrückt, entzieht man z.B. einer Zelle oder einer Bakterie Elektronen, dann stirbt die Zelle oder die Bakterie auf der Stelle ab.

Das wichtigste Merkmal eines Oxidationsmittels ist seine Oxidationsstärke. Der Fachbegriff dafür lautet ORP (Oxidation Reduction Potential), kurz Redox-Potential und wird in Volt gemessen. Elektronen werden durch eine mehr oder minder starke Volt-Spannung fest- oder zusammen gehalten.

Das freie Sauerstoff-Ion (O+) verfügt über ein Redox-Potential von 1,3 Volt. Chlordioxid hingegen besitzt ein Redox-Potential von nur 0,95 Volt. Damit ist sie weit geringer als die von freiem Sauerstoff, den wir z.B. über unsere Lunge aufnehmen. Die im ClO2 befindlichen Sauerstoff-Ionen (O2) werden bereits während des ClO2 Aktivierungs-Prozesses neutralisiert. Damit hat das aggressivere Sauerstoff-Ion mit seinem Redox-Potential von 1,3 Volt keinerlei Wirkung mehr. Wirken tut dann nur noch das Chlor-Ion mit seinem  Redox-Potential bis 0,95 Volt.

Sämtliche Substanzen in unserem Körper, im Wesentlichen unsere Zellen und die Bakterien unserer Darmflora, brauchen Sauerstoff zum Leben. Das bedingt dass sie alle ein Redox-Potential von mehr als 1,3 Volt haben, nämlich 1,45 Volt. Das schützt sie vor einer Oxidation durch das Chlor-Ion mit einem Redox-Potential von nur 0,95 Volt und kann Materie die mehr als  0,95 Volt Spannung hat keine Elektronen entziehen. Damit kann Chlordioxid ganz sicher nicht aerobe, gutartige Bakterien oder gar die Zellen unseres Körpers oxidieren, die auf Grund des Sauerstoffbedarfs ein Redox-Potential von 1,45 Volt Spannung haben. Chlordioxid verfügt also gar nicht über die entsprechende Oxidationsstärke, um dem menschlichen Körper oder den Bakterien seiner ihn schützende Darmflora Schaden zu zufügen.

Was aber ist mit Krankheitserregern wie schädlichen Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten? Sie leben anaeroben und brauchen daher keinen Sauerstoff. Sie haben ein weit geringeres Redox-Potential und sind damit weniger resistent gegenüber einer Oxidation, als gutartige, aerobe Bakterien und Körperzellen, die beide Sauerstoff nutzen. Diese uns schädigenden anaeroben Mikroorganismen haben ein Redox-Potential von >0,95 Volt und können durch die Chlor-Ionen aus dem Chlordioxid oxidiert und damit abgetötet werden.

Das ist eine vereinfachte Erklärungsform, wie ClO2 in unserem Körper wirkt. Ein weiterer hoch komplizierter biologischer Vorgang spielen dabei die Thiol-Verbindungen in Parasiten, insbesondere bei Plasmodien, das sind einzellige Parasiten wie z.B. Malaria. Thiole gehen mit Chlordioxid, neben dessen Oxidation, Verbindungen ein, aus denen eine Reihe für Parasiten hochgiftige Substanzen entstehen.

Eines der stärksten Oxidationsmittel überhaupt ist Ozon (O3). Seine Oxidationsstärke entspricht 2,07 Volt und ist somit weit höher als die von Sauerstoff und Dioxid. Ozon oxidiert alles, was oxidieren kann, und tötet daher auch alle bekannten Krankheitserreger ab. Aus diesem Grund wird Ozon auch als Therapie verwendet. Problematisch ist dies insofern nur, als es auf seinem Weg durch den Körper auch gesundes Gewebe/Zellen schädigt. Dies soll nun keine Kritik an der Ozontherapie sein, in bestimmten Fällen mag sie ja durchaus ihre Berechtigung haben und ihren Zweck erfüllen, wenn man sie unter therapeutischer Anweisung gezielt einsetzt.

Anwendungen
Wie wir schon aus der Beschreibung „Wirkungsweise“ erkennen konnten, werden durch das Oxidations-Potential von ClO2 allen unseren Körper schädigenden Parasiten Elektronen entzogen. Das führt dazu dass die Biosubstanz dieser anaeroben Parasiten aufgelöst und sie dadurch abgetötet werden. Egal ob es sich dabei um Bakterien, Viren, Pilze oder auch um Würmer im Verdauungstrakt handelt, die bis zu 30-50 cm lang werden können. Das ClO2  wird vom Blut übernommen und im Körper verteilt und reagiert auf seinem Weg mit den am nächstliegenden Parasiten. Dabei ist es wichtig die Anwendung häufig durchzuführen. Insbesondere wenn man solche Parasiten erreichen will, die im Körper versteckt agieren. Das ist z.B. der Fall bei Malaria oder einer Borreliose/FSME Langzeit-Infektionen. Im Gegensatz können Erkrankungen im Mundbereich, wie z.B.  Herpes-Viren, Aphten, Karies-Bakterien oder Zahnfleischentzündungen, durch wenige Mundspül-Anwendungen sehr leicht, innerhalb kürzester Zeit, eliminiert werden.

Das ClO2 ist das natürlichste Antibiotikum ohne jegliche Nebenwirkungen bei sachgerechter Anwendung. Selbst Viren oder Bakterien sind nicht in der Lage Resistenzen gegenüber dem ClO2 zu bilden.

1999 ließ die Amerikanische Gesellschaft für Analytische Chemie (ASAC) verlauten:
Chlordioxid sei der wirksamste Bakterienkiller, den die Menschheit kenne

 

Achtung:  Herxheimer-Reaktion
Mit der Herxheimer-Reaktion bezeichnet man Übelkeit und Durchfall-Erscheinungen. Wenn man zu schnell die Dosis an Chlordioxid nach oben fährt, dann werden im Körper zu schnell zu viele Parasiten abgetötet. Um diese Menge an abgetöteter Biomasse loszuwerden, reagiert der Körper mit Durchfall oder Brechreiz. Das ist eine ganz normale Reaktion unseres Organismus und deutet nicht auf irgendeine Vergiftungserscheinung hin. Falls sie solche Anzeichen verspüren oder feststellen, dann fahren sie die Einnahme-Dosis einfach wieder etwas zurück aber bleiben bei der grundsätzlich eingeschlagenen Anwendung.

Herstellung von Chlordioxid– ClO2
Es gibt ganz unterschiedliche Prozess-Abläufe, um am Ende eine für uns anwendbare Form von Chlordioxid zu erreichen. Über die Entdeckung und Verbreitung durch den Amerikaner Jim Humble gibt es genügend Literatur und noch mehr findet man im Internet.

Nur soweit, er prägte die Anwendungsformel „1 Tropfen MMS/JH“ (Miracle Mineral Solution nach Jim Humble)

Dieser Tropfen MMS ist nichts anderes als ein Tropfen Natriumchlorit aktiviert von einer Säure. Das ergibt am Ende ein Tropfen aktiviertes Natriumchlorit = ist gleich ein Tropfen CD (Chlordioxid).

Sie wird bezeichnet als „1 Tropfen MMS/JH“ in einer entsprechenden Menge Wasser.

Ich will hier nicht auf die verschiedenen Herstellungsarten eingehen wie CDL/CDS, die man auch als Fertiglösung kaufen kann oder auch die „Gefeu“-Methode aus dem Internet, sie verwirren nur und sind erfahrenen CD-Anwendern vorbehalten. Ich selbst bevorzuge die Gefeu-Methode, denn sie lässt mich am Reaktionsprozess optisch am besten teilhaben.

Hier die Urform nach Jim Humble – MMS/JH:
Man nehme ein Schnapsglas und gebe die gewünschte Tropfen-Menge an Natriumchlorit hinein und fügt anschließend die entsprechende Tropfen-Menge an Säure-Aktivator dazu. Wartet 1-2 Minuten Reaktionszeit ab und verdünnt dann durch Hinzugabe von etwas Wasser das im Schnapsglas befindliche „chemische Gebräu“ und nimmt es umgehend oral zu sich oder trägt es auf entsprechende Körperpartien auf.

Achtung: nicht empfehlenswert zur Nachahmung, denn es riecht und schmeckt „abscheulich“ nach Chlor.

Ich beschreibe hier die Herstellungsform die am einfachsten umzusetzen und am bekömmlichsten ist. An den immer noch leichten Chlorgeschmack muss man sich eben gewöhnen, bzw. ihn in Kauf nehmen.

Meine Rezeptur zur oralen Anwendung:
(ähnlich der, wie sie auch von dem Biochemiker Andreas Kalcker publiziert wird) Man braucht dazu:

  • Ein Braunglasfläschchen von 50 ml Fassungsvermögen (in jeder Apotheke)
  • Eine 10 ml Spritze mit Nadel (in jeder Apotheke)
  • 100 ml Natriumchlorit 25 (22,4) %ig (NaClO2), als Flasche kennzeichnen
  • 100 ml Salzsäure 4 %ig (HCl), als Flasche kennzeichnen

Ein 50 ml Braunglasfläschchen mit 45 ml gereinigtem/gefiltertem Wasser (H2O) in Zimmertemperatur (20-25°C) füllen. Dahinein gibt man dann mittels der Spritze folgende Mengen: (aus der Flasche und der Reihenfolge nach hinzugeben)

1 ml aus der Flasche NaClO2 (das Natriumchlorit)
und dann erst
1 ml  aus der Flasche HCl (die Säure)

Das Braunglasfläschchen umgehend verschließen, etwas schütteln und dann für 6-8 Std. bei Raum-Temperatur (20-25°C) reagieren lassen. Danach (vor Erst-Anwendung und Öffnung) 8-10 Std. im Kühlschrank bei unter 10°C lagern und kühlen lassen. Vor jeder Anwendung das Braunglasfläschchen kräftig schütteln, damit das sich im oberen Leerbereich des Braunglasfläschchens angesammelte, gasförmige ClO2 im Wasser erneut gebunden wird. Dadurch vermeidet man zusätzlichen Verlust an ClO2  beim Öffnen.

Basis-Information: 1 ml Flüssigkeit ergeben ca. 20 Tropfen

Demnach ergeben:   1 ml  NaClO2  sind gleich 20 Tropfen (MMS/JH) in 50 ml H2O verdünnt

Ergibt folglich: 1 Tropfen MMS/JH = 2,5 ml Flüssigkeit aus dem Braunglasfläschchen

Berücksichtigt man einem Verlust von 20% an ClO2 während der Herstellung und der Lagerung, dann  ergeben Ø:

  3 ml Flüssigkeit         =   1 Tropfen MMS/JH
6 ml                           =   2 Tropfen MMS/JH
12 ml                           =    4 Tropfen MMS/JH
24 ml                           =    8 Tropfen MMS/JH
↓                                           ↓                                  ↓

 

Beachte bitte folgendes:  Ich gebe grundsätzlich keinerlei Empfehlung oder mache Angaben zur Einnahme, Anwendung oder Therapie. Ich rege zum Nachdenken an, indem ich ihnen aufzeichne wie logisch zu verstehende Zusammenhänge zu Ergebnissen führen, die die konventionelle Medizin uns vorenthält. Am Ende muss jeder für sich selbst entscheiden und bereit sein, dafür auch die Verantwortung zu übernehmen. Mein Grundsatz lautet:

Ich will wissen und nicht glauben müssen