Liposomales Vitamin C (Lipo C)

Mittels einer neuen biologischen Verpackungs-Technologie, sind wir in der Lage auf orale Weise fast unbeschränkte Mengen an Vitamin C unserem Körper zu verabreichen.

Die Herstellung wird im Englischen als liposomal encapsulation technology kurz LET bezeichnet und bedeutet auf Deutsch nichts anderes als eine liposome Verkapselungs-Technologie. Sie wird in der Industrie bereits seit den 1970er Jahren eingesetzt und hat erst vor kurzem den Weg gefunden, auch für den Transport von Vitalstoffen in unserem Körper zum Einsatz zu kommen. Diese Liposome sind ein noch neuartiger Transportmechanismus für Vitamin C und andere Vitalstoffe und bestehen aus einer Hohlkugelstruktur im Nanometerbereich. Das Innere dieser Hohlkugelstruktur kann mit den unterschiedlichsten Wirk- und Nährstoffen aufgefüllt werden. Die äußere Hülle besteht aus einem Phosphat- und einem Lipidmolekül. Mit einfachen Worten: Man nimmt die zwei Substanzen, die sich mittels Ultraschallwellen verbindet lassen und daraus entsteht dann eine Hohlkugel die man als Phospholipid bezeichnet. Wenn während dieses LET-Verbindungsprozesses z. B. das Vitamin C anwesend ist, dann wird es automatisch in deren inneren Hohlraum eingeschlossen. Phospholipide sind wiederum ein wesentlicher Bestandteil aller Zellmembranen, das sind die äußeren Schichten der Zellen, einschließlich der Membrane der darin befindlichen Mitochondrien. Daher benötigt unser Körper eine dauerhafte Versorgung mit Phospholipiden, die er nur in geringem Maße selbst herstellen kann. Der Großteil der benötigten Phospholipide muss also über die Nahrung aufgenommen werden. Nun kommt das Phospholipid, das fettlöslich ist, mit dem darin eingeschlossenen Vitamin C an die Darmschleimhautzelle und wird ohne jegliche Hinderung sofort aufgenommen und ans Blut zum Weitertransport übergeben. Das Blut bringt es an die Zelle, die es wiederum mit „Freude“ aufnimmt und ins Innere der Zelle leitet. Dort werden die Phospholipide aufgespaltet und verwertet. Dabei wird das darin befindliche Vitamin C direkt in der Zelle freigesetzt, genau dort, wo es zu vielen Stoffwechselvorgängen dringend benötigt wird. Damit steht uns eine Versorgung mit Vitamin C zur Verfügung, die es uns ermöglicht, fast jede gewünschte Dosis unserem Körper, explizit unseren Zellen, zuzuführen. Insbesondere dann, wenn es sich um eine sogenannte „Hoch-Dosis-Therapie“ handelt, die in der Regel sehr kostenintensiv über eine intravenöse Applikation durch entsprechende Therapeuten vorgenommen wird. Dabei denke ich an Verabreichungsformen, die zwischen 10.000 und 20.000 mg (10 – 20 g) pro Tag liegen können. Sinnvollerweise streckt man die Einnahme über den Tag verteilt und nimmt sie nicht als Einmalgabe zu sich.

Für diejenigen, denen das Lipo C als fertige Substanz zu teuer ist, besteht auch die Möglichkeit, liposomales Vitamin C ganz einfach und kostengünstig selbst herzustellen. Auf YouTube kann man jede Menge Anleitungen dazu finden.
Wer es selber einmal ausprobieren möchte – man benötigt dazu:

• Einen Küchen-Mixer
• Ein Ultraschall-Reinigungsgerät
• Ein verschließbares flaschenähnliches Gefäß von 1 Liter Inhalt

Und dann nach den jeweiligen Anleitungen, wie sie sie im Internet finden.