Wie „giftig“ sind Aprikosenkerne?

Offizielle Stellen warnen vor dem Verzehr von bitteren Aprikosenkernen, die chemisch gebundene Blausäure enthalten und empfehlen maximal nur 1-2 Kerne pro Tag zu verzehren. Auf was diese Stellen ihre Warnung nun beziehen oder auf wessen Grundlage sie den Blausäure-Giftigkeitsgehalt berechnen, ist mir bis heute noch immer schleierhaft.

Rechnen wir uns das doch mal hoch:                                  

Bittere Aprikosenkerne haben einen Anteil an B17 Vitamin, man spricht davon, er läge zwischen 6-8%, jedoch stark schwankend je nach Herkunft und Wachstumsbedingungen. Laboranalysen hingegen ergaben eine wesentlich geringere Konzentration an B17 Vitamin. Ich gehe heute davon aus, dass er eher zwischen 2-4 % liegt, im Schnitt 3 %.

Die im B17 Vitamin enthaltene Blausäure ist als Cyanid (CN) gebunden, wird nach einer Abspaltung durch Enzymwirkung frei als Hydrogen-Cyanid (Blausäure) mit der Kurzbezeichnung HCN.

Ein Aprikosenkern wiegt zwischen: 0,3 und 0,4 Gramm im Ø = 0,35 gr
Bei der enzymatischen Hydrolyse von Amygdalin entsteht ein Anteil von 5,9% Blausäure (HCN).
Pro Aprikosenkern mit 3% Amygdalin Anteil ergibt dann:

0,35g x 0,03 x 0,059 = 0,00062 g HCN = 0,6 mg HCN das ergibt:

~0,6 mg Blausäure (HCN) pro Aprikosenkern

Der Verzehr von 2 Aprikosenkerne pro Tag ergibt folglich rein rechnerisch eine Zufuhr von:

1,2 mg Blausäure (HCN).

Wenn wir max. 7 Aprikosenkerne per Stunde  einnehmen, wie von manchen Seiten empfohlen, dann wären das:

7 x 0,6 mg = 4,2 mg Blausäure (HCN) pro Std.

Wenn wir das über den Tag verteilt nun 10 x 7 (insgesamt 70) Aprikosenkerne zu uns nehmen, dann kommen wir auf eine Tages Dosis von:

42 mg Blausäure (HCN) pro Tag

Zur Frage der Giftigkeit von im Körper freigesetzten Blausäure stellt Prof. Dr. Dirk Selmar vom Botanischen Institut und Botanischen Garten der TU Braunschweig fest: Unser Körper ist mit einem gut funktionierenden Entgiftungssystem für Blausäure ausgestattet, das sowohl Menschen wie auch alle Säugetiere besitzen. Darüber hinaus können unsere gesunden Körperzellen durch das in ihnen vorhandene Rhodanase Enzym bereits erhebliche Mengen an Blausäure umgehend in körperverwertbare Bestandteile aufspalten, bevor davon etwas in unsere Nieren zur weiteren Entsorgung gelangt. Die Nieren wiederum haben die Fähigkeit eine hohe 1xDosis von bis zu 30 mg HCN-Blausäure umzuwandeln in das ungiftige Rhodanid, das dann über den Urin ausgeschieden wird.

Mir liegen nun aber Labor-Zertifikate vor, die den Gehalt an Cyanid (CN) in bitteren Aprikosenkerne analysierten:

Hier hat man ermittelt, dass 1 Gramm fermentiertes Aprikosenmehl  (die von natürlichen Aprikosenkerne kamen zu gleichen Ergebnissen)  eine Cyanid/Blausäure (CN) Konzentration hat von:  292 µg das sind ~ 0,1 mg HCN pro Kern á 0,35 Gramm.

Oben haben wir, ausgehend von allgemein publizierten Inhaltsangaben, bei Aprikosenkernen:

0,6 mg HCN pro Kern

Per Labor-Zertifikat ergeben sich jedoch nur noch:

0,1 mg HCN pro Kern

Das ergibt in der Gegenüberstellung:

~0,1 mg HCN pro Kern – per Labor-Zertifikat

~0,6 mg HCN pro Kern – allgemein angenommen

Dieser reichlich große Unterschied zeigt nur auf, dass man äußerst vorsichtig sein sollte im Umgang mit Inhaltsangaben und den daraus resultierenden Blausäure Konzentrationen. Dies gilt insbesondere den Aussagen offizieller Stellen, die warnend den Finger heben in Bezug der Einnahme von Aprikosenkernen und der daraus resultierenden sogenannten Vergiftungsgefahr für den menschlichen Verzehr. Das was von deren Seite hierzu geäußert wird, hat weder „Hand noch Fuß“ und bezieht sich immer wieder nur auf nicht nachvollziehbare Angaben, die allenfalls nur nebulösen Charakter haben. Ganz zu schweigen, dass hier eine ausgesprochen einseitige Informationspolitik betrieben wird, denn wenn man schon die Allgemeinheit vor einer Blausäure-Vergiftung warnt, dann darf man den Tabakkonsum und das Vitamin B12 nicht außen vor lassen, in meinem Buch „So heilte ich meinen Krebs“ bin ich da näher darauf eingegangen.

Als Abschluss möchte ich ihnen noch vor Augen führen, welche Konzentrationen an gebundener Blausäure („HCN“) ich während meiner eigenen B17 (Amygdalin-) Therapie täglich oral zu mir genommen habe, wie ich es in meinem Buch „So heilte ich meinen Krebs“ beschrieben habe.

2500 mg/Tag reines B17 Vitamin x 5,9% HCN Anteil das ergibt:

~148 mg  HCN/Blausäure pro Tag

Wenn, wie offizielle Stellen uns warnen, bereits ab dem Verzehr von zwei Aprikosenkernen (1,2 mg HCN) eine Vergiftungsgefahr bestünde, ja dann müsste ich mich demnach also während der ersten 10 Tage meiner eigenen B17-Therapie zu mindestens hochgradig vergiftet haben, wenn nicht gar zu Tode gekommen sein. Ich habe aber keinerlei Blausäure Vergiftungserscheinungen feststellen können und ich lebe noch immer, ja ich schrieb sogar ein Buch und halte recht lebhafte Multi-Media Vorträge.

Des Weiteren werden bei intravenös verabreichten B17 Therapien bis zu 30.000 mg B17 Vitamin in Reinform pro Tag verabreicht. Es ist bis heute weltweit kein einziger Fall dokumentiert, der klar und eindeutig belegt, dass alleine die Einnahme von B17 Vitamin zu einem Todesfall geführt habe.

Merke:

  1. intravenös verabreicht ist reines Vitamin B17 (Amygdalin) bis zu 30 g/Tag ungiftig
  2. oral verabreicht ist reines Vitamin B17 (Amygdalin) ebenfalls ungiftig (Gerichtsurteil 2007)
  3. Nur in Maniok (engl. Cassava), das ebenso B17 enthält, sind erhebliche Mengen von dem Spaltenzym β-Glucosidase vorhanden, die aus dem gebundenen Cyanid (CN) Blausäure (HCN) freisetzen.

Dennoch ist die Maniok-Wurzel ein traditionelles Lebensmittel in Zentralafrika. Man lässt den zubereiteten Brei einfach in der Wärme einige Stunden stehen damit die Blausäure verdampft und kann ihn dann unbedenklich verzehren. Die dann noch vorhandenen Restmengen an Vitamin B17 schützen immer noch ausreichend vor Krebs. Der Urwaldarzt von Lambarene, Dr. med. Albert Schweizer, wunderte sich schon damals, dass er dort in Zentralafrika nahezu keinem Fall einer Krebserkrankung begegnete, ganz im Gegensatz zu Europa.

Wollen uns die Behörden mit ihren unrichtigen Warnungen von einem solchen natürlichen Krebsschutz fernhalten? Durchaus naheliegend bei in der BRD weit mehr als 400.000 Krebsneuerkrankungen pro Jahr! Welch ein Schaden wäre dies für den gesamten medizinisch-onkologischen Betreuungsapparat und die begleitende Pharmaindustrie!